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Freitag, 19. November 2021

So sei meine Entrückung mein größtes Zeugnis

Wir leben in den letzten Tagen dieser Weltzeit, von denen Jesus sprach. Eben den Tagen, da sein zweites Kommen unmittelbar bevorsteht. Wann genau, wissen wir nicht. Aber allzeit bereit zu sein, das sei unser tägliches Bestreben. Dass seine Wiederkunft bald schon geschieht, wird mir von Tag zu Tag angesichts der Entwicklungen auf der Welt mehr und mehr zur Gewissheit.

Viele Christen jedoch verheddern sich in Streitigkeiten darüber, wann die Entrückung stattfinden wird. Vor, während oder nach der großen Drangsal. Sie zanken darum, ob es eine Vorentrückung und eine Nachentrückung geben wird. Hierzu sage ich nur, dass mich derartige Fragen überhaupt nicht tangieren. Das Einzige, was mich diesbezüglich interessiert, ist, dass ich mit dabei sein werde. Dass auch ich mein Leben derart führe, damit der Herr mich zu sich nehmen wird. Alle anderen Fragen hinsichtlich dieses sicher kommenden Ereignisses sind nicht von Belang. Und die Zeit drängt - denn das Tier hat unlängst seine Klauen ausgestreckt, um sie jedem einzelnen Menschen in deren Seele zu bohren.

Vor nunmehr zwei Jahren schenkte mir der Herr ein Traumgesicht über die Entrückung, welches ich lange für mich behalten habe. Eventuell zu lange? Es aber heute mitzuteilen ist besser denn überhaupt nicht.

In meinem Traumgesicht befand ich mich am helllichten Tage stehend auf einem Bürgersteig. Ich beschaute mir die Häuser in der Straße, gebaut im Stil des 18. Jahrhunderts, und suchte mich zu orientieren. Aber nein - dieser Ort war mir bis dahin gänzlich unbekannt. Erst einen Monat später, als ich eine mir bis dato fremde Stadt besuchte, betrat ich diese Straße und erkannt sie sogleich. Es war dieselbe Straße, wie in meinem Traumgesicht. In meinem Traum schaute ich mich um, blickt hinter mich und nahm wahr, dass sich meine Mutter in einem kleinen Buchladen befand. Dann, ich schaute gen Himmel, zogen die Regenwolken auf und die Sonne lugte zwischen den grauweißen Wolken hindurch. Meinte ich zumindest, tatsächlich aber war es ein silberglitzerndes Licht. Ich rief zu meiner Mutter, sie möge schnell rauskommen. Sie aber blieb und unterhielt sich weiter mit der Verkäuferin. Als ich dann wieder zu dem Licht blickte, wurde es größer und größer, heller und heller. Ich spürte, wie ich gen Himmel gehoben wurde und dem Licht entgegenstrebte. Noch realisierte ich nicht, was vor sich ging. Erst, als ich rechts und links von mir wahrnahm, dass vielen weiteren Menschen Selbiges wiederfuhr, begriff ich, dass ich entrückt werde. Just in diesem Moment erhob ich meine Stimme, die aber vollkommen anders klang. Sehr tief und wie von einer alten Seele getragen - geformt nicht mit meiner Kehle denn mehr mit meiner Brust. Ich schaute zum Licht und rief laut und deutlich in gedehnter Aussprache: »Jesus.« Das war der Moment, da ich aus meinem Traumgesicht erwachte.

In den Tagen danach versuchte ich, dieses Traumgesicht zu bewerten. War es wohlmöglich nur ein Wunschtram, oder nur eine rein psychologische Verarbeitung? Nein. Denn in diesen Tagen war ich durchgehend ausschließlich mit rein weltlichen Dingen beschäftigt. Mit diesem Thema hatte ich mich zu dieser Zeit überhaupt nicht auseinandergesetzt. Weshalb ich ausschließen kann, dass ich im Traum versucht haben könnte, irgendwas zu verarbeiten. Zudem steht mir dieses nächtliche Erlebnis heute noch genau so vor Augen, wie in den Sekunden nach dem Aufwachen. Auch das seelenbelebende Gefühl, das ich beim Emporheben verspürte, kommt zurück, sobald ich intensiv daran denke. Seither sage ich mir beim Spazierengehen immer wieder, wenn über mir die Regenwolken aufreißen und die Sonne durchbricht: »Und Jesus? Ist es jetzt so weit?« Dann lache ich vergnügt in mich hinein und sage mir: »Geduld. Du wirst es schon bald erleben.«

Doch bis das geschieht, weiß ich, dass ich mein Leben täglich im Geiste Jesu ausrichten mag. Dass ich meine Seele bereite, für diesen großartigen Augenblick.
Meine Aufgabe als wiedergeborenes Kind Gottes ist zudem, meinen Mitmenschen, meiner Familie und meinen Freunden das Wort Gottes zu verkünden. Ihnen von der Liebe und der Gnade Gottes, aber auch von Golgatha, unserer nötigen Hinwendung zu Gott als auch von der nahe bevorstehenden Entrückung zu berichten. Ich weiß, die meisten Menschen verpönen mich darob, sie lachen und scherzen über meinen altmodisch erscheinenden Glauben. Ich aber mache ihnen hierfür keinen Vorwurf. Sie wissen es nun einmal nicht besser und ich schließe sie besonders in meine Gebete mit ein. Dennoch lerne ich zu akzeptieren, dass sie vermutlich nicht bekehrt sein werden zu dem Zeitpunkt, da unser Herr wiederkommt. 

Daher ist es umso wichtiger, zuvor ein klares Zeugnis von diesem Glauben zu geben und auch zu leben. Damit die Zurückgelassenen spätestens hernach anfangen zu begreifen, dass die Wahrheit einzig in der biblischen Botschaft vom Kreuz Golgatha zu finden ist. So sei ihnen meine Entrückung mein größtes Zeugnis, das ihnen dabei helfen mag, sich wenigstens in der Zeit nach der Entrückung und in der großen Drangsal Gott zuzuwenden und von dem Antichristen und seinem falschen Propheten abzuwenden. Sie werden eine schwere Zeit erleben, voller Entbehrungen und Nöte. Aber sie werden hiermit auch ernten, was sie zuvor gesät haben. Nicht zur Bestrafung, als vielmehr zur Läuterung. Denn, so heißt es in der Offenbarung, da wird Heulen und Zähneknirschen sein. Aber auch wird es ihr letzter Ausweg aus dem endgültigen Tod sein, dann, wenn sich der Mensch zu dieser Zeit voll und ganz dem lebendigen Gott doch noch hingeben wird.

Denke daran. Immer, wenn du darauf hoffst, der HERR möge heute endlich kommen. Dann sei dankbar für jede einzelne Stunde, die Gott uns noch gibt, um seine Frohe Botschaft zu verkünden und Kinder Gottes erwecken zu können. 

Daher ist meine größte Aufgabe gegenüber meinen Liebsten, in meinem Glauben authentisch und bekennend zu leben. Denn einzig in Kombination hiermit wird meine Entrückung zu meinem größten Zeugnis für all die Spötter und Zweifler werden. Und im selben Zuge ihre letzte Chance, sich dem einen und wahren Gott im Namen Jesus Christus zuzuwenden. Bevor das Ende kommt.

Maranatha, der Herr komme bald.

So Elvis. Ich habe fertig. Übernehme.


 

Montag, 30. November 2020

Corona-Impfung: Ja oder Nein? Eine Entscheidungshilfe

Nur noch wenige Wochen bis die weltweiten Corona-Impfungen beginnen. Bereits im Vorfeld laufen die pro/contra Diskussionen auf Hochtouren. Jeder, der sagt, er lasse sich impfen, erhält von Merkel, Spahn, Drosten, Lauterbach und Co leckere Zuckerbonbons und Streicheleinheiten. Jeder andere aber, der sich gegen eine Impfung ausspricht, aus welchen Gründen auch immer, bekommt pauschal die obligatorische braune Keule über seinen Nazischädel gezogen. Das dieses hirnlose und spalterische Gebaren keine wirkliche Entscheidungshilfe darstellt, brauche ich wohl niemandem darzulegen.

Aus sämtlichen medialen und wissenschaftlichen Kanälen strömen die Informationen nur so auf uns ein. Die Befürworter sagen, der Impfstoff sei neben den bereits bekannten aber geringfügigen und zu vernachlässigenden Nebenwirkungen ungefährlich. Die Kritiker warnen vor noch unbekannten Risiken und nicht erforschten Langzeitwirkungen, die im schlimmsten Falle zu Impfschäden, negativen Wechselwirkungen mit anderen Medikationen und Krankheiten führen können, bis hin zur Unfruchtbarkeit und einer vermuteten Veränderung der menschlichen Erbsubstanz, der DNA. Ich als Laie jedoch verfüge nicht über die Kompetenz, sowohl die Beteuerungen der einen Seite als auch die Warnungen der anderen Seite zu verifizieren. Für die Entscheidung pro oder contra Corona-Impfung stecke ich folglich in einem Dilemma. Weil: mir kann man alles sagen, ich schenke jedem meinen Glauben, sofern man mir mit vernünftig klingenden Argumenten kommt.

Da mir nun also fachlicherseits die Befähigung fehlt, sämtliche Argumente einer Prüfung hinsichtlich ihrer wissenschaftlichen Korrektheit zu unterziehen, benötige ich zur Beurteilung des Themas und auch für meine Entscheidung ein Kriterium, das sich meinem Sachverstand nicht entzieht.
Weshalb die einfache Frage lautet: Sind die in der Verantwortung stehenden und handelnden Impfbefürworter vertrauenswürdig?

Für die Beantwortung meiner Frage lasse ich also die Kritiker hinter mir und wende mich all denjenigen zu, die auf medialer Ebene für die Impfung werben, die auf allen politischen Ebenen operieren - von der Beschaffung bis zur Verteilung des Impfstoffes, die auf allen pharmazeutischen Ebenen in Verantwortung stehen, die auf allen wissenschaftlichen Ebenen ihre Unbedenklichkeit beteuern sowie all denjenigen, die ausgehend von diesem Impfstoff das Ende der angeblichen Corona Pandemie beschwören.

Dienstag, 5. Juni 2018

Wie wir Christen miteinander umgehen sollen

»Ein neues Gebot will ich euch geben«, sagt Jesus. Eine längere Weile hält er die Stille und schaut seinen Freunden liebevoll in die Augen. Erinnerungen ereilen ihn. Von den Tagen, da er sie alle kennengelernt hatte. Ebenso von all den unzähligen Momenten, da sie durch das Land gewandert sind. Sie hatten so unglaublich viel Spaß miteinander. Aber auch Augenblicke der Traurigkeit, der inneren Einkehr, des Lernens, der Selbstbeschau, der Ermahnung, der Liebe, des Betens und des sich einander lustige Geschichten erzählens. Sie sind zusammen einen langen Weg gegangen. Mehr als drei Jahre hindurch. Ein Weg, der sie nun hierher geführt hat. In diesen kleinen, von Öllampen beleuchteten Raum, worin sie das Pessachmahl miteinander feiern. An eben diesem einen bedeutsamen Abend, bevor Jesus verraten, verhaftet und zum Tode verurteilt werden soll. Ja, er weiß um seine Berufung, der er sich bereitwillig hingeben wird.

Dienstag, 22. Mai 2018

Die Kirche treibt den Teufel mit dem Beelzebub aus

Boa ey. Ich bin ja so was von geladen. Denn ich bin heute aufmerksam geworden auf eine Aktion der Evangelischen Akademie zu Berlin. Dieses Projekt trägt den Namen ‚‚Netzteufel‘‘. Nomen est omen.

Der Netzteufel sagt über sich selbst:
»Mit Netzteufel hat die Evangelische Akademie zu Berlin ein Projekt gestartet, das direkt in digitalen Räumen agiert: Wir analysieren in Social Media die Verbreitung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im Namen des christlichen Glaubens. Auf dieser Basis fragen wir, wie Digitalkirche Zivilcourage im Netz stärken kann.«
Klingt ja erst einmal recht annehmbar. Derjenige hingegen, der dieses Projekt ein wenig ausführlicher studiert - vor allem den FAQ-Bereich - findet sehr schnell heraus, dass es hier um den Aufruf zur Denunziation von wahrheitsliebenden Christen geht. Nämlich solchen Christen, die sich der Meinung der Akademie und seiner Sponsoren nicht willenlos sowie kritiklos unterwerfen wollen, und vielmehr dem Messias und seiner reinen Lehre die Treue halten.

Dienstag, 13. Februar 2018

Mein Freund, der Muslim, Christ und Jude

Wer die Beiträge auf meinem Blog liest, weiß, dass ich mit Religionen hart umgehen kann. Insbesondere mit dem Islam, aber auch mit dem Kirchenchristentum.
Ich möchte es an dieser Stelle klar und deutlich hervorheben. Meine Kritik richtet sich in erster Linie an die jeweiligen Ideologien. Nicht primär an den einzelnen Gläubigen. Dies einzig dann, wenn eine bestimmte Person oder Personengruppe die kritisch betrachteten Themen gemäß eigener Aussagen bezeugen. Wie zum Beispiel der Papst und sein Klerus, radikal-islamische Imame und Salafisten oder starrsinnige Rabbis.

Durchaus kann ich mich in einen Moslem hineinversetzen, der einen Artikel von mir liest, worin ich die Ideologie des Islams mit scharfen oder gar eifrigen Worten hart angehe.
Ich kann mich gut in einen Katholiken hineinversetzen, der einen Artikel von mir liest, worin ich den Papst seiner unzähligen Lügen überführe, die dieser über Jesus in die Welt setzt.
Und ebenso kann ich mich sehr gut in einen Juden hineinversetzen, der einen Artikel von mir liest, worin ich das Judentum kritisiere, wenn deren Vertreter noch immer nicht verstehen wollen, dass der Jude und Mashiach Yeshua mit dem Jesus der Kirche sowie dem Isa des Islams nicht identisch ist.

ABER. Mit all meiner Kritik ziele ich nicht auf den einzelnen Gläubigen ab, der in seinem Herzen eine aufrechte Gottsuche trägt. Egal ob Christ, Jude, Moslem, Buddhist oder gar ein Neal-Donald-Walsh-Jünger. Jeder Mensch wählt sich seinen persönlichen Weg zu Gott. Und wenn diese Wahl aus freiem Herzen vorgenommen wurde und der Gläubige seinen Glauben in Frieden und Freiheit lebt und alle anderen Menschen in sein Glaubensleben, gleich seiner guten Werke mit einbezieht, steht dieser außerhalb meiner Kritik.

Natürlich vertrete und verkünde ich einen persönlichen Glauben. An den Nazarener, Messias und Erlöser Jesus Christus, wie wir ihn in den Evangelien bezeugt bekommen. Auch bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, ohne dem wir nicht zum Vater gelangen werden.
Dieser ist mein Maßstab. Nicht aber ein Richterstab. Denn den Richterstab führt einzig Jesus Christus allein.

Von daher, lieber Moslem, lieber Christ, lieber Jude. Mit meinen vielen Beiträgen hier auf diesem Blog lade ich Dich dazu ein, meine kritisch eifrige Meinung zu erkunden, zu hinterfragen und auch gerne zu kritisieren. Aber verstehe es auch als eine Art Reflexion dessen, was von den jeweiligen Ideologien und Religionen kommuniziert und von mir gespiegelt wird. Mag sein, dass das Spiegelbild, das ich hier und da entwerfe, verzerrt erscheinen mag, wenn Du Dich versuchst, darin wieder zu erkennen. Erscheint es Dir verzerrt, dann setze es einfach nur in den größeren Zusammenhang einer Systemkritik, der sich jeder Gott-Gläubige Mensch stellen sollte, um die einfache Wahrheit zu erkennen. Gott liebt jeden Menschen, aber nicht die Welt-Religionen.
Und natürlich ist mein Freund Elvis der letzte Prophet Gottes. Wie kann man da anderer Meinung sein? 😉

In diesem Sinne. Elvis, ich habe fertig. Übernehme.



Freitag, 27. Oktober 2017

Ist Deutschland jetzt noch zu retten?

»Nein!«

So einfach aber auch erschreckend lautet die Antwort. Diese Antwort ist für für den unkundigen, brav erzogenen Deutschen natürlich nicht nachvollziehbar. Aber begründet, wie ich es im Folgenden darlegen werde. Denn spätestens nach der ersten konstituierenden Sitzung des neuen Bundestages ist klar erkennbar, auf welch düsteren Abgrund der ICE Deutschland nach der Bundestagswahl ungebremst aber auch nunmehr unaufhaltsam zurast. Für eine jetzt noch in letzter Sekunde eingeleitete Notbremsung ist der kritische Punkt seit dem 24. September unumkehrbar überschritten.

Da sitzen sie nun, unsere neuen 700+ Abgeordneten im neuen Bundestag und streiten sich wie kleine, unerzogene Kinder.

Dienstag, 11. Juli 2017

Endzeitreporter MCM - ein arroganter Lippenlehrer?


Ich habe heute mein Youtube-Abo bei Endzeitreporter MCM (EMCM) beendet. Warum? Nicht aus dem Grund, weil ich seine Art zu Reden, die mich wie ein lästiger Ohrwurm schmerzt, nicht mehr hören kann. Vielmehr deshalb, weil dieser Mensch in seinem Tun das exakte Gegenteil von dem zu sein scheint, was er lehrt.
Nein, ich kenne ihn nicht persönlich. Wer von seinen 50.000+ Abonnenten tut das schon? Aber, ich habe mir heute die Mühe gemacht, unzählige Videos anderer Christen auf Youtube anzusehen und habe hier die Kommentare durchstöbert. Auf der gezielten Suche nach Kommentaren von EMCM. Sofern er diese nicht bereits gelöscht hat, was ebenso zu seinen Taktiken zu gehören scheint, um eine Diskussion, die sich auf seine vorherigen Kommentare bezieht, ins ad absurdum zu führen. Jedenfalls, was EMCM einem hier zumutet, hat mir schlicht und ergreifend die Sprache verschlagen. Wer derart schreibt, wie EMCM es tut, und auf seine Kritiker einhämmert, als wären sie keine geliebten Geschöpfe unseres HERRN, zeugt hiermit von einer Gesinnung, die offen legt, wie er zu denken und zu leben scheint. Hochmütig, arrogant, abfällig, herablassend, verleumderisch. Dies mag ich ihm nicht unterstellen, aber seine eigenen Hände Werke zeugen gegen ihn und konvertieren seine Videos zu einer reinen Lippenlehre. Mit Lippenlehre meine ich, wenn jemand die Liebe zu unserem HERRN Jesus Christus nur auf seinen Lippen trägt, nicht aber in seinem Herzen. Denn wer derart andere Christen attackiert wie EMCM es tut, zeugt nicht von christlicher Nächstenliebe. Das ist zumindest schon mal offensichtlich.
Ein Mensch, der von sich in Anspruch nehmen will, ein wiedergeborener Christ zu sein, andere Menschen lehren zu wollen und auf seinem Youtube Kanal 50.000+ Follower hat, steht in einer besonders hohen Verantwortung. Zudem gilt anzunehmen, dass viele seiner Abonnenten ohnehin weniger an dem Wort Gottes interessiert sind als viel mehr an der morbiden Faszination verschwörungstheoretischer Deutungen mit Bezug auf die Endzeit. Dementsprechend bereitet der EMCM seine unzähligen Videos ja immer wieder auf. Stichwort Klickköder.
Ich bin nicht mehr der Überzeugung, dass EMCM seiner christlichen Verantwortung, aber auch seiner selbstauferlegten Mission gerecht wird. Weshalb ich mich als Freier Nazarener dazu gedrungen sehe, einen in die Irre gehenden prominenten Bruder an dieser Stelle deutlich zu ermahnen.

Montag, 1. Mai 2017

23. September 2017 - Die Jungfrau und der Drache


Mein Artikel vom 19.06.2015, ‚‚Das Zeichen Gottes am 23. September 2017‘‘, wurde seither an die 50.000 Mal aufgerufen. Da ich persönlich meinen Blog nirgends aktiv bewerbe, beeindruckt mich die Zahl der Seitenaufrufe des Artikels, da dieser hauptsächlich über Google Suche gefunden wird. Überdies vermittelt es mir, dass es an diesem Thema ein großes Interesse zu geben scheint.
Zweimal hatte ich besagten Artikel aufgrund von Rückmeldungen verschiedener Leser korrigiert und in dessen Zuge angekündigt, einen Folgeartikel zu verfassen, in welchem ich mich näher mit dem zweiten Zeichen aus Offenbarung 12,3-6, dem des Drachens, befassen möchte.

Donnerstag, 25. Februar 2016

Mahnbrief an die Welt

Dieser Brief geschrieben - für den Ungläubigen zur Mahnung, für den Gläubigen zur Verheißung.
Lese diesen Brief aufmerksam, Du Ungläubiger. Vermutlich wirst Du hernach den Kopf schütteln und mich auslachen. Du wirst sagen: ‚‚Der Medardon. Was für ein Spinner.‘‘ Aber darum geht es nicht. Wenn Du den Funken der Wahrheit jetzt noch nicht in Dir leuchten siehst, werde ich Dich an dieser Stelle nicht überzeugen können. Aber dann, wenn all dies eingetroffen sein wird, worüber ich Dir im Folgenden berichte, spätestens dann wirst Du Dich an meine Worte erinnern und sagen: ‚‚Der Medardon hatte recht. Er hatte es zuvor gesagt.‘‘ Auch wirst Du Dich dann fragen, wie Du dem dann bevorstehenden Gräuel entkommen kannst.
Und solltest Du, lieber Verschwörungstheoretiker, denken, es ginge darum, die Neue Weltordnung (NWO) zu verhindern, dann muss ich Dich bitter enttäuschen. Die NWO ist nicht erst im Entstehen. Sie existiert bereits seit mehreren Tausend Jahren und wir befinden uns inmitten dieser. Heute ist sie lediglich dabei, sich zu vervollkommnen. Und niemand von uns Menschen wird dies verhindern können. Weil es die unzähligen Menschen dieser Welt sein werden, die sie mehrheitlich vollendet sehen wollen. Auch, wenn sie hierfür den höchsten Zoll zahlen müssen, den sie besitzen.
Demgegenüber gab es eine Alte Weltordnung. Die Schöpfung, zu der Gott einst vergnüglich sagte: ‚‚Siehe, sie ist sehr gut. Hierauf gebe ich mir selbst eine Eins Plus mit Sternchen! LOL!!!‘‘
Es war die perfekte Ordnung, die der Mensch aus eigener Verfehlung heraus verwarf und somit begann, sich seine eigene Weltordnung zu schaffen - eine verfluchte Ordnung - die Neue Weltordnung.

Als letzte Vorbemerkung möchte ich betonen, dass ich auf die folgenden Szenarien nicht detailliert eingehen oder gar mit Hintergrundanalysen untermauern werde. Einerseits, weil dies hinlänglich bekannt sein sollte. Andererseits würde dies den Rahmen meines Briefes zu einem Buch ausdehnen. Für den unkundigen und neugierigen Leser füge ich am Ende dieses Briefes eine ausführliche Informationsquelle an.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Die gegenwärtige Entchristianisierung der Welt

Zuletzt korrigiert und überarbeitet am 20.06.2018 
»Gebt acht, dass euch niemand irreführt!«, sagte Jesus. »Viele werden unter meinem Namen auftreten und von sich sagen: ‚Ich bin der Messias!‘ Damit werden sie viele verführen. Erschreckt nicht, wenn ihr von Kriegen hört oder wenn Kriegsgefahr droht. Das muss so kommen, aber es ist noch nicht das Ende. Ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Staat den anderen angreifen. In vielen Teilen der Welt wird es Hungersnöte und Erdbeben geben. Doch das ist erst der Anfang, es ist wie bei den Geburtswehen. Dann wird man euch bedrängen, misshandeln und töten. Die ganze Welt wird euch hassen, weil ihr zu mir gehört. Viele werden sich von mir abwenden; sie werden einander verraten und sich hassen. Viele falsche Propheten werden auftreten und viele in die Irre führen. Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nehmen wird, wird auch die Liebe bei den meisten erkalten. Wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, wird gerettet.«
Matthäus 24, Verse 4 bis 13

Indem die kirchendressierten Menschen auf das öffentliche Auftreten des Antichristen warten, und denken, hiermit ginge das Endzeitspektakel erst richtig los, verkennen sie, dass dieser Feind gegen Mensch und Gott schon längst in der Welt ist und nach Lust und Laune wütet. Und eben, weil sie dies verkennen, denken sie, es reiche aus, auf einer Demonstration zur Wahrung ihrer Identität ‚Oh Tannenbaum‘ zu singen. Fremdschäm.

»Und die Liebe wird gerade darin deutlich, dass wir uns nach Gottes Geboten richten. Einander zu lieben, ist nämlich das Gebot, das ihr von Anfang an gehört habt, das alle anderen zusammenfasst und das euer Leben bestimmen soll. Ich schreibe euch das, weil viele Verführer in der Welt unterwegs sind. Sie leugnen, dass Jesus Christus [der Messias, das lebendige Wort Gottes], ein Mensch von Fleisch und Blut wurde. Wer das tut, ist der Verführer schlechthin, der Antichristus [im Sinne von: Verdränger, anstelle und Widersacher des Messias‘].«
2. Johannes - Kapitel 1, Verse 6 und 7

»Ja - das haben wir schon tausendmal auf Youtube gehört. Ist nichts Neues«, mag der Leser nun hierauf einwenden wollen. Ist dies der Fall, so sage ich: »Tausend Mal gehört, und nix verstanden!«

Freitag, 19. Juni 2015

Das Zeichen Gottes am 23. September 2017

03.12.2016, 24.4.2017 Update und Korrektur 
»Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf Erden. Und es geschah also.«
1. Moses, Kapitel 1 Verse 14+15
Bevor die Leserin oder der Leser mit den Augen rollen möge, um hiermit zu sagen: »Nicht schon wieder ein Weltuntergangsdatum!«, möchte ich diese eingangs dahingehend beruhigen, dass es sich in dem folgenden Artikel eben hierum nicht handelt. Aber es ist ein wahrer Augenöffner.
Ich kann die hiermit einhergehenden Befindlichkeiten sehr gut nachvollziehen. Denn immer dann, wenn ein bestimmtes Endzeitdatum »prophezeit« wird, verdrehe auch ich die Augen. Jüngstes Datum, das uns allen noch in Erinnerung sein dürfte, ist der 21. Dezember 2012. Wie jeder andere Mensch auch, der seinen kühlen Kopf bewahrte, fragte auch ich mich, wie man auf einen derart schwachsinnigen Gedanken kam, an diesem Tag würde die Welt untergehen. Erstens kenne ich nicht eine einzige biblische Prophezeiung, die einen Weltuntergang voraussagt. Zweitens geschah an dem besagten Datum etwas absolut gewöhnliches. Der Kalender der Majas ging mit seiner großen Zählung zu Ende und begann von vorne. Ein Ereignis, das wir basierend auf unserem gregorianischen Kalender jedes Jahr begehen und feiern. Es nennt sich Silvester. Aber ja - da gab es schon seit Jahren diese durchgeknallten Esoteriker aus der New Age Bewegung, die dachten, es sei cool mit wüsten Spekulationen so richtig viel Knete zu machen. Und so ganz nebenbei bedienten sie damit die latent vorhandene Stimmung der Menschen, dass irgendwas zu unserer heutigen Zeit nicht in Ordnung ist und irgendwann ein noch größerer Knall als am 11. September 2001 kommen muss. Wie die von dieser Pseudolehre vergifteten Angsthasen nun aber lernen durften, geschah am 21. Dezember 2012 rein gar nichts. Ebengleich verhielt es sich mit dem 11. August 1999, dem Tag der totalen Sonnenfinsternis über Deutschland sowie mit dem Y2K in der Nacht zum 1. Januar 2000.
Was aber ist dann so besonders mit dem Datum 23. September 2017? Und worin liegt der Unterschied zu dem zuvor skizzierten Blödsinn?
Um eine erste Antwort vorwegzunehmen. Bei dem besagten Datum geht es nicht um einen vorausgesagten Pseudotermin, als vielmehr um ein konkret benanntes Ereignis, und hierauf bezugnehmend ein berechnetes Datum - basierend auf einer zweitausend Jahre alten biblischen Prophezeiung.
Bevor ich aber auf dieses Thema näher eingehen will, möchte ich zum besseren Verständnis kurz den Charakter von biblischen Prophezeiungen skizzieren. Dies einzig aus dem Grund, um einem fehlerhaften Wissen hierüber entgegenzuwirken. Aber auch, um unnötige Ängste helfen aufzulösen, die immer wieder in Verbindung mit Prophezeiungen geschürt werden.

Dienstag, 16. Juni 2015

Meine Meinung über ...!

Oder wie gelange ich über das Thema Homo-Ehe zu Elvis Presley?
Ein Gedankenprotokoll.

Hm - ich wurde gebeten, einen Artikel über ein aktuelles Thema zu schreiben. Egal worüber. Hauptsache, er soll meine Meinung wiedergeben. Also gut. Worüber mag ich schreiben?

Hm - Homo-Ehe?
Kurz mal darüber nachdenken.
Natürlich sollen sie heiraten dürfen. Wer wäre ich, anderen Menschen nur wegen deren Orientierung demokratische Grundrechte absprechen zu wollen? Und ob nun Homo oder Hetero - Hauptsache im Zentrum des Lebens stehen Werte wie Liebe, Achtung, Ehrerbietung, Würde, Achtsamkeit, Treue und so weiter. Selbstverständlich aber darf bei dem Thema nicht vergessen werden, dass die von Gott und Natur gegebene heterosexuelle Verbindung, hieraus folgernd die Ehe gleich wie die hierauf basierende Familie, eine besondere Wertstellung und Schutz im Staat erhalten bez. behalten muss. Schließlich sind 95 Prozent aller Menschen auf der Erde wie selbstverständlich hetero. Und wer ist es, der die Spezies Mensch seit Anbeginn der Schöpfung erhält und eine Norm begründet, über die wir Menschen uns identifizieren? Männlein und Weiblein. Eine ganz einfache Rechnung. Und schwups, da ist der Nippel durch die Lasche ... - oh je, an dieser Stelle keine zu bevorzugende Metapher. Egal.
Hm - aber nicht so gut. Homo-Ehe - ein zu heißes Eisen. Hä hä - eher ein zu Warmes - ups, sorry. Aber ... besser nicht. Bei dem Thema liegen mir zu viele linke, grüne und religiöse Fallstricke auf dem Weg. Hm - Fallstricke ist nicht das treffende Wort. Stigmata ist hier passender. Homophob, verkappt, unmodern, politisch inkorrekt, Genderhasser.

Ha - GM - Gender Mainstreaming?
Das wäre doch ein Thema. Kurz mal darüber nachdenken.

Mittwoch, 26. November 2014

Interview mit Jesus - Teil 1

Es war nicht einfach, einen Termin mit einer derart prominenten Person wie Jesus von Nazareth zu vereinbaren. Schließlich ist er zur gegenwärtigen Zeit äußerst beschäftigt. Dennoch konnte er mir zwischen seinem aktuellen Einsatz für die syrischen Christen und der Apokalypse einen Termin einräumen.
In diesem Interview spricht Jesus über sich sowie das Verhältnis von Mensch zu ihm sowie über das Wesen des Menschseins als solches. Er berichtet, wie es dazu kam, da wir Menschen auf dieser Erde landeten und über den Weg, den wir zurück in unser Paradies beschreiten können. Ebenso eröffnet er einen kleinen Blick in die gegenwärtige sowie künftige Weltsituation im Lichte der Apokalypse. Hierbei äußert er sich unter anderem über den Antichristen. Von Interesse ist zudem seine Schilderung über die Entstehung des Islams und weshalb sich eine Menschenseele dazu entschließt, in eine Kultur mit dieser Religion freiwillig zu inkarnieren.

Guten Tag Herr von Nazareth!

Shalom! Friede sei mit dir, Medardon. Auch ich grüße dich!

Shalom! Herr von Nazareth, bevor ich in unser Interview einsteige, möchte ich meinem Dank Ausdruck verleihen, dass Sie auch heute noch, zweitausend Jahre nach ihrer Kreuzigung und Auferstehung, für uns Menschen immer ein offenes Ohr haben.

Sicher doch, Medardon. Gerne. Aber bitte - rede mich mit Du an. Und obgleich ich meinen wahren Namen Yeshua bevorzuge, so rede mich gerne mit Jesus an. Grund eurer Gewohnheit, du verstehst.

Sehr freundlich, Jesus. Danke. Und wie steht es mit dem Titel Christus?

Hier wäre es mir angenehmer, wenn du mich mit meinem hebräischen Original ansprechen möchtest. Ha-Mashiach.

Gerne. Bevor wir auf die aktuelle Weltlage zu sprechen kommen, möchte ich zuvor über grundlegende Dinge reden. Über deine Identität herrscht hierzulande große Verwirrung. Die Spekulationen über deine Person reichen von einem wirren Wanderprediger über einen zweitrangigen Propheten bis hin zu der Vorstellung, dass du Gott seist. Wer also bist du wirklich?

Gott!

Aha. Gott! DER Gott?

Jesus lacht.
Ich wusste, dass du nachhaken wirst. Da du mir jedoch bei deiner vorherigen Aufzählung keinen großen Spielraum ließest, habe ich mich für die naheliegendste Antwort gemäß deiner Auswahl entschieden.

Wärest du so freundlich, dies näher zu erläutern?

Freitag, 21. November 2014

Die neue christliche Identität

Kompletten Text als PDF [HIER KLICKEN]

 Teil 1: Die Revolution beginnt im Herzen!

»Noch ein Wein?«, fragt Medardon seinen Gast.
»Gerne«, antwortet Richard und reicht ihm sein Glas.

Medardon liebt es, wenn der abendlich kalte Herbstregen gegen das große Küchenfenster prasselt und drinnen, in der warmen Stube, er mit seinem besten Freund bei Kerzenschein und leiser Musik zusammensitzt, weltbewegende Gespräche führend. Seine geräumige Wohnküche, ausgestattet mit einem alten hellgrünen Sofa aus Omas Zeiten und einer brasilianischen Teekiste als Tisch. Er mag es, die Einrichtung seiner geliebten Wohnküche zu patchworken. Moderne Küchenzeile mit Granitflächen und hierzu im Kontrast ein 20er Jahre Küchenschrank, den er vor dem Sperrmüll gerettet und aufgemöbelt hat. Der liebevoll gepflegte Benjamini hinter dem Sofa verleiht dem Raum sein beruhigendes Leben, welches trotz der Bilder an den Wänden, bunte Collagen seiner unzähligen Weltreisen, an Ausdruck gewinnt.
Das Sofa hingegen ist seinem Gast vorbehalten. Er selbst bequemt sich ihm gegenüber in den antiken orangefarbenen Sessel mit den hohen Lehnen. Zu seinen Füßen, auf einer dunkelblauen weichen Decke, ruht sein treuer Begleiter Wunbert - ein wunderschöner brauner Hirtenhund.

»Schluss - aus - genug geschimpft, kritisiert, reflektiert. Jedenfalls - vorerst«, wirft Medardon in das bereits zwei Stunden dauernde Gespräch ein.
»Ja«, sagt Richard, »in der Tat ermüdend, sich permanent die Missstände unserer Welt vor Augen zu führen!«
»Du sagst es. Viel wichtiger ist es doch, sich mit eben den Dingen zu beschäftigen, die dazu beitragen, konstruktive Veränderungen in unserer Gesellschaft herbeizuführen!«
»Eben. Reden ist Silber, Handeln ist Gold«, bestätigt Richard und prostet mit seinem Glas in die Luft, hernach einen genüsslichen Schluck nehmend. »Menno ist der Wein lecker. Was ist das für eine Marke?«
»Coteaux des Longudoc«, gibt Medardon mit einem Nicken zurück.
»Oh Longudoc«, schwärmt Richard mit französischem Akzent, »Fronnkreisch - Viva la Revolution und heiße Madames!«
»Schwerenöter«, lacht Medardon, »aber ja - Revolution. Das ist das wahre Stichwort!«
»Aha, und wie sieht sie aus, deine Revolution?«
»Still und leise. Ungesehen von der Welt!«
»Toll. Also im Grunde das, was wir hier machen. Reden, Wein trinken, Erdnüsse knacken und nicht zuletzt von schönen Frauen schwärmen!«
»Ja, in etwa so«, gibt Medardon lächelnd zurück, »dennoch nicht ganz so untätig. Die wahre Revolution beginnt nämlich in deinem Herzen!«
»Im Herzen«, überlegt Richard, »Klingt wie ein schnöder Spruch auf einem Abreißkalender! Aber ich kenne dich - das wirst du sicher nicht gemeint haben!«
»Du sagst es!«
Kurz wartet Richard noch, da er annimmt, sein Gastgeber wolle seinen vorherigen Gedanken weiter ausführen. Medardon hingegen verharrt in seinem Schweigen.
»Hm«, überlegt Richard, da er seinen eigenen Erkenntnissen nachgeht, »Herz - sprich meine Lebensauffassung, Prägung, Kultur, Erziehung, Erfahrungen. Summa summarum meine Identität!«
»Richtig«, applaudiert ihm Medardon.
»Gut verstehe. Aber was meinst du mit Revolution? Soll ich gegen meine eigene Identität einen Umsturz planen?«
»Ha ha ha«, lacht Medardon, »Nein, so ist das nicht gemeint. Ich spreche hier von einer Bereicherung und Stärkung!«
»Klosterfrau Melissengeist«, amüsiert sich Richard singend.
»Ja - warum nicht«, geht Medardon auf seinen Scherz mit ein, führt aber seinen eigenen Gedanken sogleich weiter aus. »Im Grunde ist es doch wie mit einem Körper, der von Krebs befallen ist. Mittlerweile besteht in der Krebstherapie ein klarer Konsens darüber, dass der Krebs nicht alleine durch dessen Bekämpfung besiegt werden kann. Viel erfolgsversprechender und heilsamer ist es, im Rahmen der Therapie die gesunden Zellen des Köpers sowie das Immunsystem im Ganzen zu stärken. Gewinnen diese an Kraft, können die gesunden Teile des Köpers vom Krebs nicht gefressen werden, so das todbringende Geschwür ausgehungert wird!«
»Logisch«, bestätigt Reichard und will nun wissen: »Ergo?«
»Nun - wenden wir diese Erkenntnis als Bild an - zur Verdeutlichung auf unser vorheriges Thema!«
»Auf den Islam?«, fragt Richard irritiert.
»Ja. Der Krebs steht hier für den Islam, welcher unsere westlichen sowie christlichen Grundwerte aufzufressen beabsichtigt. Je mehr wir uns nun aber ausschließlich nur mit diesem Tumor beschäftigen, umso mehr Energie wenden wir für ihn auf und geben diesem Geschwür immer mehr Nahrung. Dadurch wuchert es immer weiter - bis es zuletzt auch noch seinen letzten Kritiker gefressen hat!«
»Verstehe. Unser deutscher Köper also ist krank«, erkennt Richard und will wissen: »Was wäre deiner Meinung nach das Immunsystem und was die gesunden Zellen des Körpers? Diese, die es zu stärken gilt?«
»Das Christentum«, antwortet Medardon wie selbstverständlich.
»Jetzt mach mal einen Punkt, ja«, erstaunt sich Richard, »Von diesem Verein erhoffst du dir eine Revolution?«
Obgleich Medardon sehr genau weiß, was sein Freund nun auszusprechen gedenkt, und dass dies überhaupt nichts mit dem zu tun hat, worauf er selber hinaus will, lässt er Richard dennoch gewähren. Besser ist es, so denkt sich Medardon, dass es ausgesprochen wird, so es dann zu den Akten gelegt werden kann. Daher antwortet er schlicht und einfach: »Ja!«
»Das erschreckt mich doch sehr«, sagt Richard, »Gut. Ich kenne dich und will dir auch nicht zu nahe treten - was deinen Glauben anbelangt. Aber das Christentum - ein gesundes Immunsystem? Von was für einem Unfug redest du da?«
»Wieso Unfug?«, stachelt ihn Medardon weiter an.

Donnerstag, 6. November 2014

Der Islam - eine antichristliche Religion?

Zunächst möchte ich betonen, dass es sich bei diesem Thema nicht um eine Diffamierung des islamischen Glaubens handelt als vielmehr um eine kurze aber stichhaltige theologische Analyse sowie eine weltweit schwarz auf weiß belegte Tatsache.
Ebenso wenig liegt es in meiner Absicht, die zwei voneinander divergierenden Glaubenssysteme - Christentum und Islam - an dieser Stelle zu bewerten. Nach positiven oder negativen sowie richtigen und falschen Inhalten. Vielmehr bewerten sich die beiden Religionen im Kontrast zueinander selbst.
Die Findung der Antwort zu der Frage in dem Titel dieses Artikels soll zu verdeutlichen helfen, weshalb die beiden Religionen miteinander unvereinbar sind. Und in gleichem Maße die sich aus ihnen resultierenden Konsequenzen für die jeweiligen gesellschaftlichen Lebensweisen und Kulturen.