Dienstag, 22. Mai 2018

Die Kirche treibt den Teufel mit dem Beelzebub aus

Boa ey. Ich bin ja so was von geladen. Denn ich bin heute aufmerksam geworden auf eine Aktion der Evangelischen Akademie zu Berlin. Dieses Projekt trägt den Namen ‚‚Netzteufel‘‘. Nomen est omen.

Der Netzteufel sagt über sich selbst:
»Mit Netzteufel hat die Evangelische Akademie zu Berlin ein Projekt gestartet, das direkt in digitalen Räumen agiert: Wir analysieren in Social Media die Verbreitung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im Namen des christlichen Glaubens. Auf dieser Basis fragen wir, wie Digitalkirche Zivilcourage im Netz stärken kann.«
Klingt ja erst einmal recht annehmbar. Derjenige hingegen, der dieses Projekt ein wenig ausführlicher studiert - vor allem den FAQ-Bereich - findet sehr schnell heraus, dass es hier um den Aufruf zur Denunziation von wahrheitsliebenden Christen geht. Nämlich solchen Christen, die sich der Meinung der Akademie und seiner Sponsoren nicht willenlos sowie kritiklos unterwerfen wollen, und vielmehr dem Messias und seiner reinen Lehre die Treue halten.

Freitag, 18. Mai 2018

Regierungserklärung von Bundeskanzler Medardon nach seinem überragenden Wahlsieg

So liebe Leute. So kann das ja alles nicht mehr weitergehen. 

Als Erstes erlasse ich eine Maßnahme gegen Vielehen, Kinderehen und Zwangs-verheiratungen in unsrem Land. Egal, wie die Landeskriminalbehörden all die Opfer ausfindig machen wollen. Notfalls verabschiede ich gleich heute noch ein Gesetz hierfür. Denn mit dieser Sittenverderbnis ist ein für alle Mal Schluss.
Und diese Dreckskerle, die Kinder missbrauchen und opfern. Werden alle aufgemischt und kriegen per staatlicher Verfügung den Sack abgeschnitten. Ohne Narkose und mit stumpfem Messer. Danach ab mit denen ins Verlies. Lebenslänglich bis zum Tod. Einwände? Nein? Prima. Weiter im Text. 

Donnerstag, 29. März 2018

Once upon a time in the east

Der HERR segne dich und behüte dich; 
der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir 
und sei dir gnädig; 
der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden. 



Freitag, 2. März 2018

Antifa! Setzen. Sechs.


Ich könnte jetzt schreiben: Die Antifa ist scheiße - die Antifanten sind verzogene Rotzlöffel - Antifa sind verlogene Faschisten - der Durchschnitts-IQ bei der Antifa liegt weit unterhalb von 50 - die Antifa ist die neue SS der CDU/SPD/Linke/Grüne/Tagesschau - in der Antifa sind nur hässliche Menschen organisiert - die Antifa ist eine blutdürstige Schlägerbande - die Antifa ist eine Bagage von Sitzenbleiber und Schulabschlussverweigerer. All das könnte ich schreiben und noch vieles mehr.

Und das tue ich auch. Weil es wahr ist. Denn bei der Antifa handelt es sich letztlich nur um eine Bande dummer Lümmel und verzogener Rotzgören, deren Wortschatz sich auf ganze zwei Worte reduziert. Nämlich Fuck und Nazis. Sowie darauf, sich schwarz zu vermummen, auf friedliche Bürger einzudreschen und Autos von Hartz 4 Empfänger in Brand zu stecken. Zu mehr reicht denen ihre Gehirnaktivität nicht. Naja, vielleicht noch zum Atmen, McDonalds, Kacken, Pissen, Kotzen, Polizisten jagen, Steine werfen, Molotow-Cocktails basteln, Plünderung und Vandalismus. Wie sie es indes zustande bringen, ihre Parolen fehlerfrei auf ihre Banner zu schreiben, das vermochte ich bislang noch nicht herauszufinden.


Dienstag, 13. Februar 2018

Mein Freund, der Muslim, Christ und Jude

Wer die Beiträge auf meinem Blog liest, weiß, dass ich mit Religionen hart umgehen kann. Insbesondere mit dem Islam, aber auch mit dem Kirchenchristentum.
Ich möchte es an dieser Stelle klar und deutlich hervorheben. Meine Kritik richtet sich in erster Linie an die jeweiligen Ideologien. Nicht primär an den einzelnen Gläubigen. Dies einzig dann, wenn eine bestimmte Person oder Personengruppe die kritisch betrachteten Themen gemäß eigener Aussagen bezeugen. Wie zum Beispiel der Papst und sein Klerus, radikal-islamische Imame und Salafisten oder starrsinnige Rabbis.

Durchaus kann ich mich in einen Moslem hineinversetzen, der einen Artikel von mir liest, worin ich die Ideologie des Islams mit scharfen oder gar eifrigen Worten hart angehe.
Ich kann mich gut in einen Katholiken hineinversetzen, der einen Artikel von mir liest, worin ich den Papst seiner unzähligen Lügen überführe, die dieser über Jesus in die Welt setzt.
Und ebenso kann ich mich sehr gut in einen Juden hineinversetzen, der einen Artikel von mir liest, worin ich das Judentum kritisiere, wenn deren Vertreter noch immer nicht verstehen wollen, dass der Jude und Mashiach Yeshua mit dem Jesus der Kirche sowie dem Isa des Islams nicht identisch ist.

ABER. Mit all meiner Kritik ziele ich nicht auf den einzelnen Gläubigen ab, der in seinem Herzen eine aufrechte Gottsuche trägt. Egal ob Christ, Jude, Moslem, Buddhist oder gar ein Neal-Donald-Walsh-Jünger. Jeder Mensch wählt sich seinen persönlichen Weg zu Gott. Und wenn diese Wahl aus freiem Herzen vorgenommen wurde und der Gläubige seinen Glauben in Frieden und Freiheit lebt und alle anderen Menschen in sein Glaubensleben, gleich seiner guten Werke mit einbezieht, steht dieser außerhalb meiner Kritik.

Natürlich vertrete und verkünde ich einen persönlichen Glauben. An den Nazarener, Messias und Erlöser Jesus Christus, wie wir ihn in den Evangelien bezeugt bekommen. Auch bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, ohne dem wir nicht zum Vater gelangen werden.
Dieser ist mein Maßstab. Nicht aber ein Richterstab. Denn den Richterstab führt einzig Jesus Christus allein.

Von daher, lieber Moslem, lieber Christ, lieber Jude. Mit meinen vielen Beiträgen hier auf diesem Blog lade ich Dich dazu ein, meine kritisch eifrige Meinung zu erkunden, zu hinterfragen und auch gerne zu kritisieren. Aber verstehe es auch als eine Art Reflexion dessen, was von den jeweiligen Ideologien und Religionen kommuniziert und von mir gespiegelt wird. Mag sein, dass das Spiegelbild, das ich hier und da entwerfe, verzerrt erscheinen mag, wenn Du Dich versuchst, darin wieder zu erkennen. Erscheint es Dir verzerrt, dann setze es einfach nur in den größeren Zusammenhang einer Systemkritik, der sich jeder Gott-Gläubige Mensch stellen sollte, um die einfache Wahrheit zu erkennen. Gott liebt jeden Menschen, aber nicht die Welt-Religionen.
Und natürlich ist mein Freund Elvis der letzte Prophet Gottes. Wie kann man da anderer Meinung sein? 😉

In diesem Sinne. Elvis, ich habe fertig. Übernehme.



Freitag, 5. Januar 2018

Kollektivschuld

Ich möchte euch eine wahre Geschichte aus dem Deutschen Reich erzählen. An welchem Ort sich diese konkret abgespielt hat, ist nicht weiter von Belang. Denn ich bin davon überzeugt, dass sich unzählige ähnliche Geschichten überall in Deutschland zugetragen haben. Es ist die Geschichte meiner Familie mütterlicherseits aus den Jahren von 1933 bis 1945.

Meine Großeltern waren gute Menschen. Sie liebten einander aufrecht und von Herzen, gleichermaßen ihre Kinder und ihren Nächsten. Sie hatten immer ein offenes Ohr für die Probleme anderer, ebenso helfende Hände. In die Kirche gingen sie nicht, weil sie wahrhaftige und wiedergeborene Christen waren. In ihrer Heimatstadt gab es zwar mehrere Kirchen. Dem Herrn Jesus aber begegneten sie in eben der Art und Weise, wie diesem es wohlgefällt - nämlich in ihren Hausversammlungen. Hier versammelten sie sich mit ihren Nachbarn, Familienmitgliedern und wer sonst noch dazukommen wollte. Meine Oma begleitete den Gesang auf dem Klavier, mein Opa las aus der Bibel vor und betete und wer sich vom Heiligen Geist berührt fühlte, hielt eine Ansprache. Und natürlich begegneten sie dem Herrn auch in ihrem alltäglichen Leben.


Nachdem Adolf Hitler 1933 in Deutschland die Macht übernommen hatte, gab es auch endlich wieder Arbeit für alle. So auch für meinen Opa. In einer Schokoladenfabrik erhielt er die Anstellung als Werkmeister nebst einem stattlichen Lohn. Und natürlich, wie es sich für einen gehorsamen Reichsdeutschen gehörte, trat auch er in die Partei ein. So verbrachten meine Großeltern eine wahrhaft gute Zeit in dem neu aufblühenden Deutschen Reich. Sie bewohnten ein kleines Häuschen, hatten immer einen vollgedeckten Gabentisch und wie selbstverständlich das Holzkreuz an der Wand. Ihnen mangelte es an nichts und ihre drei Töchter wuchsen auf in einem behüteten Elternhaus voller Friede und Glückseligkeit. Nur eines fehlte in ihrem reichsdeutschen Zuhause. Ein eingerahmtes Foto von dem Führer.